Wochenendaktivitäten

Plenum in Rostock

Ihr habt ja sicher mitbekommen, dass ich in letzter Zeit etwas in Deutschland herum komme. So sieht das typischerweise aus. Impressionen aus Rostock:

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[Bilder von der Fachschaft Medizin, Rostock]

A kiss with a fist is better than none

Florence & the machine


Mein Song des Tages von Florence & the Machine

Das Album “Lungs” erscheint am 6. Juli.

Das ist nicht Bayern

Stippvisite in Unterfranken

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Blick von der Festung auf die Stadt

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Nicht Paris, sondern Würzburg - Residenz

Ein tierischer Schnuppertag

Daran hat wohl keiner gedacht!

Wissenschaftlichen Studien zufolge sind Hunde gut für das allgemeine Betriebsklima. Deshalb ruft der Deutsche Tierschutzbund am 25. Juni 2009 bereits zum zweiten Mal bundesweit zu einem „tierischen Schnuppertag“ auf. Hundebesitzer sollen dabei die Möglichkeit erhalten, ihre Tiere für einen Tag mit an den Arbeitsplatz zu bringen.

[tierschutzbund.de]

In den OP?!!

Rostock at its best

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Rostock, am Stadthafen

So und nicht anders

how to überleben in einem krankenhaus

1. ärzte hassen schlaumeier und besserwisser. also auch wenn du dich vorab auf mehr als 10078 internetseiten über die krankheit, die symptome, die operation und die operationstechniken erkundigt hast - nicht den arzt damit beeindrucken wollen, weil man wirds eh merken dass du ein unwissender amateur und noch ein idiot dazu bist ( eine gegenfrage die du gar nicht verstehst reichts meistens aus). und der arzt fangt dann an so zu lallen und macht dann so ein idioten-gesicht dazu: jaja, alles ok, ist schon gut, alles prima. das ist ganz ganz schlecht, wenn der arzt der einem bisher immer normal vorkam, auf einmal so idiotenfratzen macht, einem das köpfle streichelt und “alles wird wieder gut aber jetzt muss ich wirklich los” sagt. das problem ist dass der arzt denkt nicht etwa “der patient hat sich im internet erkundigt” sondern “der patient hat wohl zu viel dr haus gekuckt”.

2. ärzte hassen wenn sie angelabbert werden und ausserdem haben sie keine zeit und kein bock auf spässe, das macht sie wütend und depressiv und sie schicken dir für die nächste visite einen assistenznarzt der keinen plan hat und strafaufgaben bekommen hat. und du bist dann die strafaufgabe. aber das kennt doch jeder aus scrubs. aber wenn ein arzt was witziges sagt, dann sollte man schon laut und herzlich lachen, auch wenns nicht witzig ist. man halts vielleicht nicht kapiert.

3. die ärzte nicht mit medizin-wissen aus tv serien belästigen, ausser man liegt kurz vor der narkose auf dem op tisch und der anästhesist sieht aus wie mäc drimi. obacht: man hat dabei oft ein op-hemdchen an, eine papiermütze aufm kopf und kommt optisch grade nicht so vorteilhaft rüber wie das manchmal in medizinischen tv serien den eindruck macht. oder doku-soaps über fett-absaugen, wo die frauen voll geschminkt auf dem op tisch liegen.

4. der arzt ist nicht dein freund, er ist auch nicht gott, er ist dein arzt. manchmal muss man da etwas kämpfen um sich einen gegenseitigen respekt zu erschaffen, den gibts nämlich selten umsonst.

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Ich kann da nichts anfügen.

Nix los!

Ich hab echt genug vom nichts tun und Sekt saufen

Im Moment ist nicht viel los. Neben lernen, Sport machen und Einkaufen, lerne ich vorallem. Aber bessere Zeiten sind in Aussicht. SIGINT09 am Wochenende, Regensburg, Rostock und eventuell Berlin warten auf mich. Ausserdem habe ich dieses Jahr vielleicht Zeit für’s Summerjam. Ich melde mich.

I’m back in Germany

Der Alltag hat mich wieder

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Niklas und ich in Saal I des Spitalul Clinic Judetean de Urgenta Sibiu

News from Bulgaria

Die letzte Woche bricht an

Ich habe Fotos hochgeladen: http://picasaweb.google.com/peterspost/FamulaturInRumanien#. Leider bisher nur Fotos aus Rumänien.

Liebesgrüße aus Rumänien

Blut, Gedärme und Vodka

Ich bin in Sibiu/Hermannstadt, Rumänien. Ich konnte mich leider erst jetzt melden, da die Internet Infrastruktur hier nicht so gut ist und wir immer nur in irgendwelchen Cafes oder Restaurants ins Netz können. Ich bin zusammen mit Lea und Niklas hier um einen Monat Famulatur im Spitalul Clinic Judetean de Urgenta zu machen.

Rumänien ist, obwohl wir es eigentlich erwartet hatten, doch überraschend anders. Es fängt bei kleinen Dingen wie dem Ausbau der Straßen an und geht bis in feine Unterschiede in gesellschaftlichen Vorstellungen. Frauendiskriminierung und ein starres Rollenbild sind an der Tagesordnung.

Wir sind in Studentenwohnheimen untegebracht, die sich ziemlich von den deutschen unterscheiden. In Leas und Niklas Wohnheim wohnt man in einem ca 20qm großen Zimmer mit angeschlossener Nasszelle zu vier Personen. Der Raum ist praktisch komplett mit den vier Betten zugestellt und das gesamte Hab und Gut wird irgendwie darum drapiert. Leider gibt es trotz diesem Leben auf kleinem Raum und dem Fehlen jeglicher Privatsphäre keine nennenswerten Aufenthaltsräume oder Gemeinschaftsküchen. In einem kleinen kabuffähnlichen Raum steht ein Gasherd und es gibt irgendwo zwei Waschmaschinen für mehr als 300 Mieter. Das führt dazu, dass die Studenten den ganzen Tag in ihren Zimmern rumhängen und diese dadurch zu kleinen stinkenden Höhlen werden.

Ich hatte Glück und bin in einem neueren Wohnheim in einem Einzelzimmer untergebracht. Das liegt aber auch nur daran, dass ich in einem Art Gästezimmer wohne. Die anderen Zimmer hier werden auch von vier Personen bewohnt. Leider liegt es etwas ausserhalb und ich muss jeden morgen 30 min bis zum Krankenhaus laufen.

Hermannstadt selbst ist sehr schön. Der Stadtkern, der anlässlich der Ernennung zur Europäischen Kulturhauptstadt 2007 komplett renoviert wurde, erinnert an eine europäische Altstadt mit mittelalterlichen Gassen und verschnörkelten Gebäuden.

Im Krankenhaus wurden wir nett von einem perfekt deutsch sprechenden Professor empfangen, der uns dann auf unsere Stationen brachte. (Lea Anästhesie, Niklas Neurochirurgie und ich Allgemeine Chirurgie). Mein Chefarzt spricht ebenfalls deutsch und ist das Ebenbild eines Chirurgen-Urgesteins. Ansonsten kann man praktisch mit allen Ärzten entweder auf deutsch oder auf englisch kommunizieren und alle OP-Schwestern haben irgendwann mal in Deutschland als Altenpflegerin gearbeitet. Damit kommen wir auch zu dem Zustand des Krankenhauses.

Von außen sieht das Gebäude eigentlich nett aus, von innen ähnelt es aber eher einem Ost-Block Lazarett. Es liegen 5-10 Patienten auf einem Zimmer. Überall bröckelt der Mörtel herunter. Allerdings gibt es in jedem Zimmer einen Fernseher der funktioniert. (Übrigens auch in jedem Schwestern- oder Arztzimmer). Die Zustände sind vorkriegsmäßig. Wir bekommen davon aber relativ wenig mit, da wir praktisch die ganze Zeit im OP sind. Der ist aber auch nicht mit einem deutschen OP zu vergleichen. Das Wort “steril” existiert eigentlich nicht. Es wird einzig versucht den OP- und Instrumenten-Tisch halbwegs steril zu halten. Ansonsten laufen überall Leute ohne Maske und Haube herum, husten einmal über den Instrumententisch. Genäht wird nur mit Baumwollfäden in drei unterschiedlichen dicken mit wiederverwendbaren, von der Sterilisation total stumpf gewordenen Nadeln. Die Schnitte sind riesig und die ab- und zu auftretenden Laparoskopischen Versuche absolut abenteuerlich.

Dennoch merkt man, dass hier trotz den beschränken Mitteln viel möglich gemacht wird und das ist sehr beindruckend. Auch wenn wir schon eine Menge ziemlich krasser Sachen erlebt haben, hat man das Gefühl, dass den Leuten trotz der suboptimalen Versorgung doch irgendwie geholfen wird und das ganze etwas bringt. Da es sich um ein Uniklinikum handelt, laufen total viele Residents (Assistenzärzte) herum und wir können deswegen leider überhaupt nichts machen außer zugucken. Interessanterweise dürfen die rumänischen Medizinstudenten nichts invasives durchführen. Noch nicht mal Blut abnehmen. Dadurch bringt uns die Famulatur leider im medizinischen Sinne nicht sehr viel. Dafür sehen wir Krankheitsbilder, die wohl so bei uns nicht auftreten würden und erleben hautnah wie ein Gesundheitssystem in diesen Zuständen funktioniert.

Mittlerweile haben wir relativ viel Kontakt zu Medizinstudenten und waren deswegen am letzten Wochenende mit einer Gruppe aus dem 2. Studienjahr in einer Art Jugendherbege in Saliste, einem Kuhkaff etwa 45min mit dem Zug von Sibiu entfernt. Dort waren wir in der totalen Pampa und haben mit ca. 25 Medizinstudenten gefeiert, gespielt und gegessen. Dort auf dem Land ist es noch einmal ganz anders als in der Stadt. Es war eisig kalt und Schnee bedeckte die wunderschöne, raue Landschaft. Das Haus war unbeheizt und hatte nur kleine Kachelöfen in jedem Zimmer. (Das Wasser war nicht nur kalt, es war arschkalt)

Jetzt beginnt unsere zweite Woche in Rumänien und am nächsten Wochenende wollen wir uns vielleicht ein Auto mieten, nach Sibisoara fahren und uns den Geburtsort von Graf Dracula anschauen. In der darauf folgenden Woche werde ich dann wahrscheinlich zusammen mit ein paar rumänischen Studenten auf das Euregional Meeting der IFMSA in Veliko Tarnovo, Bulgarien fahren.

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The Team

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Pampa

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Berge

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Wir sind in eine Schafsherde geraten

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Es ist bitterkalt

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Die Männer müssen grillen

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Unsere Unterkunft in der Pampa

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Fußgängerzonen in Sibiu

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Eingang zum chirurgischen Trakt

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Der Neurochirurg mit Canabis-Haube und der Nase schön raushängen. (Verlegen eines Ventrikel-Shunts)

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Martialische Werkzeuge

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Sibiu von oben

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Piata mica in Sibiu

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Rippenspreizer

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